In der Praxis können Sie immer wieder beobachten, dass Menschen mit fortgeschrittener Demenz am Lebensende nicht mehr trinken und essen. Insbesondere ist dieses Verhalten für Angehörige irritierend, sodass sie mitunter großen Druck auf das betreuende Team ausüben, auf dieses Verhalten zu reagieren, z. B. mithilfe von Infusionen oder gar mit dem Legen einer Magensonde.
Erläutern Sie verständlich das zugrunde liegende Verhalten
Hier ist es jetzt wichtig, dass Sie den Angehörigen dieses Verhalten erläutern können.
Der Begriff „Verdursten“ klingt sehr dramatisch und erzeugt einen immensen Druck. Wenn man sich hingegen anschaut, was im Organismus geschieht, wenn dieser austrocknet (dehydriert), können Sie erkennen, dass eine Dehydratation nicht unbedingt mit einem „Drama“ verbunden sein muss. Im Folgenden sehen Sie aufgeführt, welche positiven und negativen Effekte eine Dehydratation für den zu Pflegenden haben kann:
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