Pflegegradmanagement

Hintergrundwissen Pflegegrade: Diese Details geben Sie an Ihre Azubis weiter

Regt es Sie auch auf, wenn in Zeitungsartikeln oder Fernsehberichten regelmäßig die Rede von Pflegestufen ist? Ich denke mir dabei immer, dass der Journalist, der den Bericht verfasst hat, von […]
Copyright

Nicole Ott

25.06.2025 · 7 Min Lesezeit

Regt es Sie auch auf, wenn in Zeitungsartikeln oder Fernsehberichten regelmäßig die Rede von Pflegestufen ist? Ich denke mir dabei immer, dass der Journalist, der den Bericht verfasst hat, von der professionellen Pflege wenig Ahnung hat. Bereits seit dem 01.01.2017 haben wir die Pflegegrade, die das Ausmaß an Pflegebedürftigkeit eines Menschen kennzeichnen. Pflegestufen gab es bis Ende 2016 und dieser Begriff sollte endlich aus der offiziellen Sprache verschwinden – er gehört nun wirklich schon lange der Vergangenheit an!

Wichtig für Fachkräfte: Sich im PGM gut auskennen

Im Editorial habe ich es schon erwähnt: Das ganze Pflegegradmanagement (PGM) ist hochkomplex. Über den Sinn und Hintergrund Bescheid zu wissen, alle Stolpersteine und Kniffe zu kennen, wie ein Pflegekunde richtig eingraduiert wird, ist Bestandteil unseres echten Fachwissens. Nur damit gelingt es später, die Pflegebedürftigen und Angehörigen umfassend zu beraten, im Gespräch mit den Mitarbeitern des MD auf Augenhöhe zu argumentieren und damit letztlich die wirtschaftliche Tragfähigkeit von Pflegeeinrichtungen und ambulanten Diensten zu einem großen Teil sicherzustellen.

Spätestens im 3. Lehrjahr sollten Sie Ihre Auszubildenden an das Thema heranführen und die Eingraduierung zu Pflegender immer wieder üben.

Testen Sie jetzt „Praxisanleitung in der Pflege“ und profitieren Sie von einer maßgeschneiderte Unterstützung für Ihre Praxisanleitung!

Jede Ausgabe bietet Ihnen Umsetzungshilfen und Handlungsempfehlungen zu allen aktuellen, ausbildungsrelevanten Inhalten, Tipps zur Organisation der Ausbildung sowie zur erfolgreichen Motivation und Führung ihrer Azubis.