Wenn Sie in der Pflege tätig sind, kennen Sie wahrscheinlich das Problem des übermäßigen Schwitzens bei bettlägerigen schwerstkranken oder sterbenden Patienten. Der medizinische Fachbegriff für übermäßiges Schwitzen lautet „Hyperhidrose“, was aus dem Griechischen übersetzt „zu viel Wasser“ bedeutet. Hier erfahren Sie, wie Sie dieses belastende Symptom lindern können. Beachten Sie allerdings, dass nur Ihr Pflegekunde bewerten kann, ob er das starke Schwitzen als unangenehm erlebt.
HINWEIS: Dieses Thema eignet sich hervorragend für eine Kurzschulung aller Pflegekräfte, und Sie sollten diese auch in Ihren Fortbildungsplan für Betreuungskräfte mit aufnehmen. Denn dieses Thema beinhaltet sowohl Pflegegrundkenntnisse als auch die Zusammenarbeit mit den an der Pflege Beteiligten, wie z. B. Pflege- und Betreuungskräften. Beachten Sie hierzu auch Seite 6 in dieser Ausgabe.
Ursachen für Hyperhidrose
Hyperhidrose bezeichnet ein übermäßiges Schwitzen, das über das hinausgeht, was für die Regulierung der Körpertemperatur notwendig ist. Dieses Schwitzen wird vom vegetativen Nervensystem gesteuert und kann nicht willentlich beeinflusst werden. Vermehrtes Schwitzen kann durch verschiedene Faktoren ausgelöst werden:
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