Pflegewissen für Profis

In der Trauer auffangen: Das brauchen die Angehörigen jetzt von Ihnen

Der Tod eines geliebten Menschen ist immer ein wahnsinniger Einschnitt im eigenen Leben. Nicht selten müssen Sie als Pflegefachkraft die Bezugspersonen verstorbener Pflegekunden in der Trauer auffangen und begleiten – […]

Nicole Ott

12.02.2025 · 7 Min Lesezeit

Der Tod eines geliebten Menschen ist immer ein wahnsinniger Einschnitt im eigenen Leben. Nicht selten müssen Sie als Pflegefachkraft die Bezugspersonen verstorbener Pflegekunden in der Trauer auffangen und begleiten – eine herausfordernde Aufgabe!

Dabei fragen wir uns: „Was kann ich überhaupt konkret tun? Worauf sollte ich in der Kommunikation besonders achten? Und wie kann es mir gelingen, den trauernden Angehörigen im Rahmen meiner Möglichkeiten gut zu betreuen?“ Es ist gar nicht so einfach, Antworten auf diese Fragen zu finden. Was mir in der Begleitung aber immer gut geholfen hat, war das Modell der einzelnen Trauerphasen nach Verena Kast.

Eine gute Verständnishilfe

Als Pflegefachkraft kennen Sie das Modell der einzelnen Sterbephasen nach Elisabeth Kübler-Ross. Dieses lernen wir bereits in der Ausbildung kennen und können uns später gut in der palliativen Pflege daran orientieren. Das Phasenmodell zur Trauer von Verena Kast ist dagegen in der professionellen Pflege weniger bekannt. Das ist schade, denn es kann uns gerade bei der Kommunikation und beim Verständnis des Trauerprozesses Angehöriger prima unterstützen.

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