Pflegesatzverhandlungen gehören für viele Leitungskräfte inzwischen zum Routinegeschäft. Anders sieht es häufig bei den Investitionskosten aus. Dabei entscheidet gerade dieser Erlösbaustein darüber, ob notwendige Modernisierungen, Ersatzbeschaffungen oder energetische Maßnahmen langfristig finanziert werden können. Trotzdem werden Investitionskosten in vielen Einrichtungen über Jahre kaum angepasst oder unzureichend verhandelt. Das kostet bares Geld.
Verhandlungspartner prüfen Investitionskosten heute deutlich kritischer als noch vor einigen Jahren. Unvollständige Unterlagen oder nicht nachvollziehbare Berechnungen führen häufig zu Rückfragen und verzögern das Verfahren. Legen Sie deshalb alle wesentlichen Nachweise vollständig vor. Dazu gehören unter anderem ein aktuelles Anlagenverzeichnis, Abschreibungsübersichten, Darlehensverträge, Rechnungen größerer Investitionen sowie eine nachvollziehbare Berechnung der beantragten Investitionskosten. Je besser Ihre Unterlagen vorbereitet sind, desto sachlicher verläuft die Verhandlung.
Begründen Sie jede Investition nachvollziehbar
Nicht jede Investition erklärt sich von selbst. Erläutern Sie deshalb, warum die Maßnahme notwendig war und welchen Nutzen sie für den Betrieb Ihrer Einrichtung hat.
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