Kaizen. Klingt japanisch (ist es auch) und bedeutet so viel wie „Veränderung zum Besseren“. Nun ja, Veränderung kennen wir in der Altenhilfe zur Genüge – spätestens wenn der Dienstplan zum 4. Mal in der Woche umgeschmissen wird oder ein neues Gesetz oder ein neuer Expertenstandard umzusetzen sind. Aber Kaizen ist etwas anderes: kein hektisches Feuerwehrspiel, sondern eine Haltung. Ein stilles, freundliches „Geht das vielleicht noch einen Ticken besser?“. Und zwar gemeinsam. Dafür steht dieser klassische QM-Begriff.
Wie funktioniert Kaizen eigentlich? Statt auf den großen, revolutionären Wurf zu warten, üben sich die Beteiligten in kleinen, stetigen Verbesserungen. Heute ein bisschen besser als gestern. Und morgen? Wieder einen Deut besser.
Ein bisschen wie Zimmerpflanzenpflege: kein riesiges Gießen einmal im Jahr, sondern jeden Tag ein Schlückchen.
Wie kriegen wir Kaizen in die Altenhilfe?
Ganz einfach: Kaizen passt hervorragend zu den täglichen Abläufen in der Pflege – vorausgesetzt, wir nehmen uns die Freiheit, offen über kleine Hürden und noch kleinere Lösungen zu sprechen. Hierzu gleich 5 praktische Ideen:
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