EBM & GOÄ richtig abgerechnet.

Kein Fall von „höherer Gewalt“: Das können Sie gegen aggressive Patienten tun

Das Phänomen ist nicht mehr auf Einzelfälle beschränkt, sondern tritt immer häufiger auf: Patienten werden Ihnen oder Ihren Mitarbeitern gegenüber gewalttätig. Dazu gehören nicht nur verbale Übergriffe, sondern auch tätliche […]

Renate Tief

31.07.2025 · 1 Min Lesezeit

Das Phänomen ist nicht mehr auf Einzelfälle beschränkt, sondern tritt immer häufiger auf: Patienten werden Ihnen oder Ihren Mitarbeitern gegenüber gewalttätig. Dazu gehören nicht nur verbale Übergriffe, sondern auch tätliche Angriffe. Selbstverständlich dürfen Sie sich das nicht gefallen lassen. Darauf müssen Sie sofort reagieren. Hinterfragen Sie auch, warum es überhaupt so weit kommen konnte. Setzen Sie dieses Thema auf die Tagesordnung der nächsten Teamsitzung. Sie und Ihre Mitarbeiter sollten den Ursachen der Übergriffe auf den Grund gehen. Überlegen Sie, ob eventuell das eigene Verhalten die Aggression beim Patienten ausgelöst hat. Legen Sie Verhaltensregeln fest, damit Ihre Mitarbeiter sich in einer Gewaltsituation richtig verhalten, und legen Sie – soweit möglich – Präventionsmaßnahmen fest.

Warum werden Menschen aggressiv?

Ein aggressiver Patient ist ein Mensch in Not, er ist innerlich zerrissen, wütend und fühlt sich der Situation hilflos ausgeliefert. Er versucht, dieser Notsituation durch Gewalt zu entkommen und die Anspannung durch Aggression abzubauen.

Meist sind es nichtige Anlässe, die gewalttätige Handlungen auslösen – eine Berührung, eine falsch verstandene Geste, ein nicht erfüllter Wunsch Ihres Patienten. Wenn Sie und Ihre Mitarbeiter sich das klarmachen, dann haben Sie schon den ersten Schritt getan, um dem entgegenzuwirken.