Frontotemporale Demenzen (FTD) stellen Sie als Pflegepersonen vor besondere Herausforderungen, denn sie unterscheiden sich deutlich von anderen Demenzformen wie z. B. der Alzheimerkrankheit. Dieser Artikel gibt Ihnen einen Überblick über die zentralen Merkmale der FTD und bietet Ihnen wertvolle Hinweise, wie Sie sich auf die komplexe Versorgung von Betroffenen einstellen.
Dr. Sarah Straub
Sarah Straub ist promovierte DiplomPsychologin, Musikerin und Buchautorin. Sie leitet unter anderem eine Spezialsprechstunde zur Frontotemporalen Demenz am Universitätsklinikum Ulm. Ihr Buch „Wie meine Großmutter ihr ICH verlor“ ist 2021 erschienen.
Mehr unter: https://www.sarah-straub.de/
FTD – ganz anders, als Sie es kennen
Charakteristisch sind vor allem Verhaltensänderungen, Persönlichkeitsveränderungen und der Verlust sozialer Kompetenzen, die häufig schon in einem vergleichsweise jungen Alter auftreten. Für Sie bedeutet dies nicht nur eine fachliche, sondern auch eine emotionale Belastung, da Betroffene oft unvorhersehbar und impulsiv reagieren.
Besonders weil das Wissen um die Besonderheiten und Anforderungen rund um Frontotemporale Demenz nicht weitverbreitet ist, wurde Ende vergangenen Jahres die Deutsche Gesellschaft für Frontotemporale Degeneration (DGFTD) gegründet.
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