PROFESSIONELLE PFLEGE BEI DEMENZ

KI in der Pflege: Sie wird Ihnen viel mehr bieten als Entlastung bei der Dokumentation

Der Einsatz künstlicher Intelligenz in und für die Pflege ist längst keine Science-Fiction mehr. Oft jedoch herrscht die Annahme vor, dass sie im Wesentlichen die Pflege von lästigen Dokumentationspflichten entlasten […]

Jochen Gust

01.11.2024 · 5 Min Lesezeit

Der Einsatz künstlicher Intelligenz in und für die Pflege ist längst keine Science-Fiction mehr. Oft jedoch herrscht die Annahme vor, dass sie im Wesentlichen die Pflege von lästigen Dokumentationspflichten entlasten wird. Dabei ist viel mehr möglich, auch für die Arbeit mit Menschen mit Demenz. Experte Christian Kolb hat exklusiv für Demenzpflege im Fokus Fragen beantwortet und Tipps für Sie auf Lager.

Mehr als weniger Eintragungen und Handzeichen

Wenn es um KI in der Pflege geht, sind damit in der Regel zwei Dinge gemeint. Zum einen möchte man die Pflege von Dokumentationsaufgaben entlasten. Das andere Feld, besonders auch beim Thema Demenz, ist künstliche Intelligenz im Zusammenspiel mit Robotik. „Intelligente Kuscheltiere“ oder auch die Figur „Pepper“ sind Ihnen vermutlich Begriffe. Gerade in diesem Bereich stellen sich früher oder später auch ethische Fragen – ähnlich wie beim Thema Scheinbushaltestellen. Die Pflege der Gegenwart und die Pflege der Zukunft werden technisierter sein, technikaffiner. Und die Pflegebedürftigen ebenfalls – kaum denkbar, dass in Zukunft nicht ständig zuverlässig WLAN in jeder Tagespflege und in jedem Pflegeheim selbstverständlich dazugehört.

Gemeinsam mit Pflegeprofis – im Ausland sind die Kollegen zum Teil weiter

In den USA wird KI in der Pflege vor allem auch im Bereich der Telemedizin und des Pflegemanagements eingesetzt. Große Gesundheitsdatenbanken ermöglichen es, immer bessere individuelle Pflegepläne zu erstellen. Japan gilt gemeinhin als Vorreiter in Sachen Robotik. Japan hat ein noch größeres Demografieproblem als Deutschland und investiert stark in die Entwicklung von Assistenz- und Betreuungsrobotern. Skandinavische Länder wie Dänemark und Schweden setzen wiederum vor allem auf Technologien, die Pflegebedürftigen länger ermöglichen, in den eigenen vier Wänden zu leben.

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