Frage: In unserer Einrichtung wird aktuell überlegt, auf den Wohnbereichen und in den Zimmern der Pflegekunden stärker mit Raumdüften oder automatischen Duftspendern zu arbeiten. Gerüche sind immer mal wieder ein Thema, und wir möchten bei Besuchern oder bei Begehungen keinen unangenehmen Eindruck hinterlassen. Können Sie mir sagen, was es dabei zu beachten gibt?
Antwort: Ich kann Ihr Anliegen bzw. das Ihrer Einrichtung sehr gut nachvollziehen. Niemand möchte beim ersten Eindruck eine schlechte Visitenkarte abgeben.
Trotzdem sollte der Einsatz von Raumdüften oder automatischen Duftspendern in Pflegeeinrichtungen gut überlegt sein. Was für den einen angenehm ist, kann für den anderen belastend sein. Deshalb sollte man beim Einsatz von Duftstoffen immer sensibel abwägen, ob es Alternativen gibt.
Wichtig:
Gerade ältere oder gesundheitlich eingeschränkte Menschen reagieren häufig empfindlich auf intensive Gerüche oder künstliche Duftstoffe.
Hinzu kommt: Viele Duftspender arbeiten mit feinen Sprühnebeln oder Aerosolen. Diese verteilen sich in der Raumluft und können empfindliche Personen zusätzlich belasten. Duftspender und intensive Raumdüfte sollten daher nicht dauerhaft oder ungeprüft eingesetzt werden – besonders nicht in den Zimmern von Pflegekunden.
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