Die Kommunikation zwischen Pflege- und Betreuungskräften sowie pflegenden Angehörigen ist entscheidend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und das Wohlbefinden der Bewohner. Paul Watzlawiks 5 Axiome der Kommunikation bieten wertvolle Einsichten und Werkzeuge, die Pflegekräfte nutzen können, um Missverständnisse zu vermeiden, Konflikte zu lösen und eine vertrauensvolle Beziehung zu den Angehörigen aufzubauen.
Im Arbeitsalltag kann die Kommunikation mit pflegenden Angehörigen oft herausfordernd sein. Unterschiedliche Erwartungen und Bedürfnisse prallen häufig aufeinander und es kommt zu Konflikten. Dann ist es wichtig, ein Handwerkszeug zu haben, um professionell mit schwierigen Situationen umzugehen. Durch ein besseres Verständnis unterschiedlicher Kommunikationswege fällt es Ihnen in Zukunft leichter, gelassen zu bleiben und Missverständnisse bzw. Konflikte wertschätzend zu lösen. Mit Axiom ist ein Grundsatz gemeint, eine allgemeingültige Wahrheit, die keinen Beweis braucht.
AXIOM 1: „MAN KANN NICHT NICHT KOMMUNIZIEREN“
Fallbeispiel: Frau Müller ist die pflegende Tochter von Herrn Schmidt, der an Demenz erkrankt ist. Bei einem Treffen mit der Betreuungskraft, Frau Schneider, äußert Frau Müller ihre Bedenken über die zunehmende Unruhe ihres Vaters. Während des Gesprächs sitzt Frau Müller mit verschränkten Armen und einem angespannten Gesichtsausdruck da, obwohl sie höflich und ruhig spricht. Sie wirkt freundlich, aber sehr angespannt.
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