Anfragen von Pflegekunden wie: „Können Sie mir bitte jeden Morgen ein Brötchen vom Bäcker mitbringen, ich kann doch nicht mehr aus dem Haus gehen“ oder Forderungen wie: „Stellen Sie bitte immer die Mülltonne zurück an ihren Platz, wenn Sie bei mir in den Hof laufen – das ist ja ein Weg“ können Sie vorbeugen, wenn Sie das erste Informationsgespräch für eine ambulante Versorgung so transparent und eindeutig wie möglich führen.
Erkennen Sie die beiden eben genannten Beispiele aus Ihrem Arbeitsalltag wieder? Ich glaube, 95 % aller Fachkräfte werden auf diese Frage mit einem Ja antworten. Zusätzliche Bitten, die vor, während oder nach der Versorgung von den Pflegekunden an uns herangetragen werden, sprechen unser Gewissen an.
Hilfsbereitschaft versus Geschäftsbeziehung
Auf der einen Seite sind wir alle in einem sozialen Beruf tätig, weil wir gern anderen Menschen helfen. Auf der anderen Seite haben wir einen eng getakteten Tourenplan, den es einzuhalten gilt. Wir wissen, dass die Abrechnung unserer Leistungen nur anhand der vertraglich vereinbarten Punkte erfolgen kann und somit alles, was wir nebenbei so machen, aus unserem Wohlwollen heraus erfolgt.
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