„Eine Gesellschaft erkennt man daran, wie sie mit ihren Schwächsten umgeht“, ist ein gängiger Spruch. Gerade alte und vor allem pflegebedürftige Menschen in Deutschland haben sehr oft das Gefühl, nicht mehr beachtet zu werden und nichts mehr wert zu sein.
Wenn Sie die Arbeit in Ihrem Betrieb ehrlich reflektieren: Wie oft haben Ihre Kollegen und Sie wirklich Zeit für die Menschen? Und wie oft steht dagegen das reine Abarbeiten von Tätigkeiten („Wir müssen heute alles schaffen!“) im Vordergrund? Natürlich, weil es oft nicht anders geht: Die Personalnot und die Zugzwänge des Alltags haben uns fest im Griff. Frau Meyer auf jeden Fall schnell noch ihr Mittagessen anzureichen wirkt dann wichtiger als ein ruhiges Gespräch mit Herrn Walter, der vor Kurzem seine Frau verloren hat. Aber sind wir nicht irgendwann wieder bei den schlimmen Zuständen der Vergangenheit, in der es hieß, „Hauptsache satt und sauber“? Wollen wir alle wirklich so arbeiten? Oder sollten wir nicht jetzt die Bremse durchtreten und uns verstärkt auch auf die echte Lebensqualität unserer Pflegekunden konzentrieren?
Ihre Kollegen und Sie stehen deshalb vor der Herausforderung, einerseits diesen Qualitätsbaustein für den Betrieb zu erreichen, andererseits aber ganz individuelle Wege auf dem Weg zum Ziel gehen zu müssen.
Schritt 1: Die individuelle Erhebung
Nutzen Sie dafür im 1. Schritt in Zukunft halbjährlich diesen Fragebogen und erheben Sie anhand der genannten Faktoren, wie wohl der Pflegekunde sich in Ihrer Versorgung fühlt. Mit dieser Status-quo-Feststellung schaffen Sie die perfekte Grundlage für das anschließende Gespräch.
Testen Sie jetzt „Praxis: Altenpflege“ und profitieren Sie von einer maßgeschneiderte Unterstützung für ambulante und stationäre Pflegefachkräfte!
Jede Ausgabe erleichtert Ihren Berufsalltag mit kompakt aufbereiteten pflegefachlichen Informationen, aktuellen Inhalten und direktem Praxisbezug. Speziell für examinierte Pflegefachkräfte, die in der ambulanten und stationären Altenpflege mit weniger Aufwand mehr erreichen möchten.