Stürze im Alter sind keine Seltenheit. Statistiken zeigen, dass jede 3. Person über 65 Jahre mindestens 1-mal im Jahr stürzt. Bei den über 80-Jährigen betrifft es sogar jede 2. Person. Jährlich werden mehr als 400.000 ältere Menschen nach einem Sturz im Krankenhaus behandelt.
Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Stürze. Häufig sind es nicht nur äußere Umstände, sondern auch körperliche Veränderungen, die dazu führen, dass ältere Menschen unsicherer auf den Beinen werden. Ein Sturz kann schwerwiegende Folgen haben, deshalb ist es wichtig, die Risikofaktoren zu kennen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Ursachen Stürze im Alter begünstigen und was Sie tun können, um Ihre Bewohner zu schützen.
WIE SIE STÜRZE BEI BEWOHNERN VERHINDERN
Sturzprophylaxe umfasst eine Vielzahl von Maßnahmen, mit denen Sie als Betreuungskraft dazu beitragen können, Stürze bei Ihren Bewohnern zu vermeiden. Dabei spielt die körperliche Aktivität eine entscheidende Rolle. Unterstützen Sie die Bewohner dabei, körperlich aktiv zu bleiben – unabhängig vom Alter oder Gesundheitszustand. Regelmäßige Bewegung ist eine der effektivsten Maßnahmen zur Sturzprävention. Motivieren Sie die Bewohner zu Aktivitäten wie kurzen Spaziergängen, Treppensteigen oder leichten Bewegungsübungen, die an die individuellen Fähigkeiten angepasst sind. Auch Balance- und Kraftübungen können das Gleichgewicht fördern und die Muskulatur stärken. Planen Sie solche Übungen am besten in den Alltag der Einrichtung ein, idealerweise 2–3-mal pro Woche oder öfter.
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