Die Themen „Sterben“ und „Feiern“ scheinen sich auf den 1. Blick auszuschließen. Die Praxis zeigt hingegen, dass dem nicht so sein muss, denn auch Sterbende haben mitunter den Wunsch nach Feiern. Gerade Feste können Normalität und Ablenkung bieten.
In meiner Zeit als Mitarbeiterin im Hospiz haben wir immer wieder Anfragen von Angehörigen bekommen, ob es sinnvoll ist, den Schwerstkranken und Sterbenden zu einem Fest bzw. einer Party einzuladen. Selbstverständlich muss allein der Sterbende diese Entscheidung treffen. Trotzdem sollten Zugehörige ermutigt werden, den Schwerstkranken nach einer Teilnahme zu fragen.
Nicht ständig ans Sterben denken müssen
Für den Sterbenden kann es sehr entlastend wirken, wenn er nicht ständig mit dem Thema „Sterben“ konfrontiert wird. Mitunter sind es die kleinen Banalitäten des Alltags, die hier eine Ablenkung darstellen können, z. B. der Besuch eines Fußballspiels im Stadion, ein Zoobesuch oder auch eine Party.
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