Wenn ein Mensch stirbt, ist es für viele Hinterbliebene wichtig, in Ruhe Abschied nehmen zu können, sich zu erinnern und all das auszusprechen, was zu Lebzeiten keinen Platz fand. Manchmal reicht es auch, einfach zu sehen, dass das Leid der letzten Lebenstage nun ein Ende hat.
Was ist die Aufbahrung eigentlich?
Um diesen Abschied möglich zu machen, gibt es verschiedene Formen der Aufbahrung, die ganz individuell nach den Wünschen des Verstorbenen oder der Hinterbliebenen gestaltet werden können. Auch wenn die Tradition der Aufbahrung in vielen Gegenden in Vergessenheit geraten ist, erlebt sie heute eine stille Rückkehr, denn mehr und mehr Menschen spüren, wie wichtig dieser letzte Moment ist. Das Sehen, das Berühren, das bewusste Verabschieden – all das hilft, den Tod begreifbar und das Loslassen ein wenig leichter zu machen.
Diese Varianten der Aufbahrung gibt es
Grundsätzlich unterscheidet man 3 Formen der Aufbahrung, die je nach den Wünschen des Verstorbenen oder der Hinterbliebenen und den jeweiligen Umständen gewählt werden können: die offene, die geschlossene und die anonyme Aufbahrung.
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