Erfolgreiche Kommunikation mit Pflegekunden und Angehörigen

Lösungen für fordernde Verhaltensweisen finden

Zeigen Pflegekunden plötzlich neue fordernde Verhaltensweisen wie z. B. Aggressivität, Hinlauftendenzen oder sozial inadäquates Verhalten, ist die Scham aufseiten der Angehörigen groß. Erfahren Sie im Artikel, wie Sie die Zugehörigen […]

Nicole Ott

31.07.2025 · 3 Min Lesezeit

Zeigen Pflegekunden plötzlich neue fordernde Verhaltensweisen wie z. B. Aggressivität, Hinlauftendenzen oder sozial inadäquates Verhalten, ist die Scham aufseiten der Angehörigen groß. Erfahren Sie im Artikel, wie Sie die Zugehörigen unterstützen und sie aktiv in die Lösungsfindung einbeziehen.

Praxisbeispiel: Frau Schneider hat sich im Verlauf ihrer Demenz stark verändert. War sie zu Beginn noch umgänglich, zeigt sie seit 2 Monaten herausforderndes Verhalten: Schmieren mit Stuhl, Urinieren im Zimmer und Aggressionen gegenüber Pflegekräften und ihrer Tochter. Ursachen konnten bisher nicht gefunden werden. Beim letzten Besuch reagierte eine überforderte Pflegekraft ungeduldig auf die besorgte Tochter und gab ihr durch die Blume die Schuld für das Verhalten der Mutter – diese brach daraufhin in Tränen aus.

Vor allem keine Schuldzuweisung

Ungeduldiges und damit unprofessionelles Verhalten sollten Sie als Pflegekraft vermeiden. Trotzdem kommt es gerade in der Versorgung kognitiv eingeschränkter Pflegekunden immer wieder vor, dass Angehörige und Bezugspersonen von uns quasi eine Mitverantwortung für fordernde Verhaltensweisen zugeschrieben bekommen.

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