Angehörige einbinden

Mit Angehörigen durch die Krise – so schaffen Sie Sicherheit

Wenn Bewohner depressive Symptome zeigen oder Suizidgedanken äußern, betrifft das auch ihre Angehörigen. Sie erleben Sorgen, Schuldgefühle und Hilflosigkeit unmittelbar mit. Für Sie als Leitung ist entscheidend: Binden Sie Angehörige […]

Lydia Lebelt

27.11.2025 · 5 Min Lesezeit

Wenn Bewohner depressive Symptome zeigen oder Suizidgedanken äußern, betrifft das auch ihre Angehörigen. Sie erleben Sorgen, Schuldgefühle und Hilflosigkeit unmittelbar mit. Für Sie als Leitung ist entscheidend: Binden Sie Angehörige nicht nur informell ein, sondern schaffen Sie Strukturen, die Orientierung geben und Entlastung ermöglichen.

Depression und Suizidalität wirken nie isoliert. Sie ziehen Kreise in Familien und zurück in Ihre Einrichtung. Angehörige wollen helfen, sind aber häufig unsicher, wie sie reagieren sollen. Wenn Sie Angehörige nicht rechtzeitig einbeziehen, riskieren Sie Misstrauen und Konflikte. Wenn Sie ihnen zu viel Verantwortung überlassen, überlasten Sie sie zusätzlich. Ihre Aufgabe als PDL besteht darin, klare Abläufe zu schaffen: Angehörige erhalten eine Rolle, ohne dass die Verantwortung für Krisen auf ihre Schultern verlagert wird.

Transparenz schafft Vertrauen

Vermeiden Sie Informationslücken – sie verunsichern Angehörige massiv und schwächen das Vertrauen. Geben Sie Angehörigen eine klare Orientierung:

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