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Mit der Arbeitssituationsanalyse kommen Sie in 4 Schritten zu konkreten Belastungen

Wenn Sie eine Methode suchen, mit der Sie breit und umfassend Belastungsfaktoren erkennen können und gleichzeitig die Mitarbeitenden einbeziehen möchten, ist die Arbeitssituationsanalyse eine hervorragende Möglichkeit. Es handelt sich um […]

Sandra Herrgesell

09.03.2026 · 3 Min Lesezeit

Wenn Sie eine Methode suchen, mit der Sie breit und umfassend Belastungsfaktoren erkennen können und gleichzeitig die Mitarbeitenden einbeziehen möchten, ist die Arbeitssituationsanalyse eine hervorragende Möglichkeit. Es handelt sich um eine gute Alternative zur klassischen Befragung, die einige wesentliche Vorteile bietet:

  • Mitarbeitende können sich austauschen in einem direkten Workshopformat. Alleine das kann schon das gegenseitige Verständnis fördern und manchmal lösen sich dann schon Belastungen in Luft auf.
  • Mitarbeitende können unmittelbar ihre Vorschläge und Ideen einbringen und alle können dabei zu Wort kommen.

HINWEIS

Die Durchführung einer Arbeitssituationsanalyse erfordert eine hohe Gesprächsführungs- und Moderationskompetenz. Wenn Sie also solche Workshops selbst durchführen wollen, können Sie sich bei der BGW dafür ausbilden lassen, z. B. im Rahmen einer Qualifizierung zur Beauftragten für betriebliches Gesundheitsmanagement.

1.  So bereiten Sie eine Arbeitssituationsanalyse vor

Wählen Sie zunächst das Team oder die Teams aus. Das Team sollte nicht kleiner als 8 Personen und nicht größer als 15 Personen sein. Ferner sollten nur Mitarbeiter einer Hierarchieebene in jedem Team sein. Es ist außerdem darauf zu achten, dass die ausgewählten Teams repräsentativ für den zu beurteilenden Arbeitsbereich sind. Beispiel: Wenn Sie 4 Wohnbereiche haben, die ähnlich arbeiten, nehmen Sie 2 Teams. Oder führen Sie einen Workshop mit Teilnehmenden aller 4 Wohnbereiche durch.

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