Menschen im Spätstadium einer Demenz verlieren in der Regel zunehmend ihre sprachlichen Fähigkeiten. Die verbale Kommunikation wird schwieriger oder sogar unmöglich. Manchmal bleibt sie lange Zeit in Ein-Wort-Sätzen oder zu interpretierbaren Lauten erhalten. Dennoch bleibt das Bedürfnis nach Verbindung, Geborgenheit und Sicherheit bestehen. In der Versorgung kann es eine Herausforderung sein, die Verbindung zur Person ohne Worte zu gestalten. Aber mit den richtigen Techniken und einem offenen Herzen ist auch Ihnen das möglich.
Warum nonverbale Kommunikation unverzichtbarer Bestandteil Ihrer Pflege sein muss
Auch wenn Menschen im Spätstadium der Demenz vielleicht nicht mehr sprechen oder auf Fragen reagieren können, müs sen Sie davon ausgehen, dass sie Stimmen und Stimmungen ebenso wie darüber transportierte Emotionen wahrnehmen. Sie fühlen Berührungen, hören Töne und spüren die Absicht hinter einer Handlung. Für Betroffene kann nonverbale Kom munikation Trost und Sicherheit vermitteln.
Die 3 Grundpfeiler Ihrer Kommunikation auf nonverbaler Ebene
- Echtheit und Achtsamkeit: Die eigene Stimmung überträgt sich oft unmittelbar auf den betroffenen Menschen. Gehen Sie ruhig, gelassen und mit einer positi ven Absicht in den Kontakt.
- Langsamkeit und Geduld: Menschen mit fortgeschrittener De menz benötigen oft mehr Zeit, um Reize zu verarbeiten. Ver meiden Sie hastige Bewegungen oder abrupte Wechsel in der Umgebung.
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