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Mit diesen 5 Schritten sorgen Sie für Sicherheit und Wohlbefinden

Hitzeschutz in der Pflege ist meiner Erfahrung nach eine Teamaufgabe, die weit über das bloße Reichen eines Wasserglases hinausgeht. In den folgenden Abschnitten schauen wir uns an, wie Sie diese […]

Alessandra Calcagnile

14.06.2026 · 3 Min Lesezeit

Hitzeschutz in der Pflege ist meiner Erfahrung nach eine Teamaufgabe, die weit über das bloße Reichen eines Wasserglases hinausgeht. In den folgenden Abschnitten schauen wir uns an, wie Sie diese Verantwortung im Alltag konkret leben können.

1.  Schützen Sie den Körper aktiv vor Überhitzung

Da die Fähigkeit zur Selbstregulation im Alter nachlässt, benötigen Ihre Klienten eine gezielte Unterstützung.

  • Nutzen Sie für die Bettwäsche ausschließlich leichte, luftdurchlässige Materialien wie Baumwolle. Bei extremer Hitze empfiehlt es sich, die Bettdecke komplett gegen ein dünnes Laken auszutauschen oder ganz darauf zu verzichten.
  • Bieten Sie Ihren Klienten an, Arme oder Beine mit Wasser aus der Sprühflasche oder mit einem gekühlten Waschlappen zu benetzen. Achten Sie darauf, dass keine Feuchtigkeit in Hautfalten verbleibt, um Infektionen oder Intertrigo vorzubeugen.
  • Nutzen Sie Hand oder Fußbäder sowie Stirnumschläge. Wichtig: Die Wassertemperatur sollte niemals unter 25 Grad Celsius liegen, um den Kreislauf nicht durch einen Kälteschock zu belasten.Optimieren Sie die Inkontinenzversorgung. Verzichten Sie nach Möglichkeit auf folienbeschichtete Hosen oder Unterlagen, da diese wie eine Isolierschicht wirken. Verwenden Sie stattdessen atmungsaktive Netzhosen mit Einlagen.
  • Achten Sie auf Hautschutz und Wohlbefinden Ihrer Klienten. Wechseln Sie Kleidung und Bettwäsche sofort, wenn diese durchgeschwitzt sind. Ein faltenfrei ausgelegtes Frotteehandtuch auf dem Kopfkissen kann Schweiß aufsaugen und den Liegekomfort verbessern.

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