TOP-THEMA: EHRENAMT FÖRDERN

MIT DIESEN 5 TIPPS GEWINNEN SIE ENGAGIERTES EHRENAMT

Haben Sie ehrenamtlich Engagierte in Ihrer Einrichtung? Dann können Sie sich glücklich schätzen, schließlich bieten diese durch ihre Tätigkeit ein großes Plus an Lebensqualität für Ihre Bewohner. Doch Ehrenamtliche müssen […]

Marcel Faißt

13.02.2025 · 4 Min Lesezeit

Haben Sie ehrenamtlich Engagierte in Ihrer Einrichtung? Dann können Sie sich glücklich schätzen, schließlich bieten diese durch ihre Tätigkeit ein großes Plus an Lebensqualität für Ihre Bewohner. Doch Ehrenamtliche müssen auch begleitet werden. So kann es gelingen.

Ich kenne Pflegeeinrichtungen mit über 200 ehrenamtlich Engagierten. Sicherlich ist das die große Ausnahme. Aber Ehrenamtliche zu gewinnen und zu engagieren, ist eine große Unterstützung. Denn sie übernehmen Aufgaben, für die im Alltag die bestehenden Mitarbeiter oft wenig Zeit haben. Die Motivation vieler Ehrenamtlichen ergibt sich aus ihrem Interesse für das soziale Engagement und die Unterstützung der Bewohner. Vielen von ihnen ist auch das Gefühl wichtig, in das hauptamtliche Team integriert zu sein. Wenn sie sich als Bestandteil des Teams sehen – und nicht nur als „Mitläufer“, die nur über wenige Informationen verfügen und womöglich noch das Gefühl haben zu „stören“ –, nehmen sie dies als Wertschätzung ihres Engagements wahr. Im Folgenden geben wir Ihnen 5 Tipps, die Sie beim Einsatz von Ehrenamtlichen beachten, sodass alle Beteiligten – Bewohner, Mitarbeiter und der ehrenamtlich Engagierte selbst – profitieren.

TIPP 1: INTEGRIEREN SIE DEN EHRENAMTLICHEN AKTIV INS TEAM

Wenn sich jemand ehrenamtlich engagiert, möchte er nicht nur Gutes tun, sondern er sucht darüber hinaus eine Aufgabe und somit Kontakte. Damit es zu einer Winwin-Situation sowohl für den Ehrenamtlichen als auch die Mitarbeiter (und natürlich die Bewohner) kommt, ist es wichtig, dass Sie genügend Zeit für die Begleitung der Ehrenamtlichen einplanen. Denn wenn sich diese in die Arbeit und ins Team gut integriert fühlen, entlasten sie durch ihre Arbeit Ihre Mitarbeiter ungemein. Sie können überlegen, ob Sie nicht sogar einen Mitarbeiter zum Ehrenamtsbeauftragten ernennen. Er kann dann die Einführung und Begleitung der Ehrenamtlichen übernehmen und steht diesen auch für Gespräche zur Verfügung. Für die Funktion des Ehrenamtsbeauftragten bietet sich z. B. ein Mitarbeiter des Sozialen Dienstes an.

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