SELBSTMANAGEMENT FÜHRUNGSKRÄFTE

MIT DIESEN 6 METHODEN VERBESSERN SIE IHR ZEITMANAGEMENT ALS PDL

In unserem Top-Thema haben wir erläutert, welch umfassendes Wissen eine PDL haben sollte und wie sie dieses up to date hält. Daraus ergeben sich viele Aufgaben im Alltag. Damit Sie […]

Marcel Faißt

27.03.2025 · 6 Min Lesezeit

In unserem Top-Thema haben wir erläutert, welch umfassendes Wissen eine PDL haben sollte und wie sie dieses up to date hält. Daraus ergeben sich viele Aufgaben im Alltag. Damit Sie die Aufgabenfülle überhaupt stemmen können, nutzen Sie diese Tipps.

Wie eingangs erläutert, ist der Job der PDL einer der anspruchsvollsten in einer Pflegeeinrichtung. Warum sehe ich das so? Ganz einfach: Sie sind die Hauptansprechpartnerin für Ihre Pflegeteams zu allen fachlichen und organisatorischen Fragen. Sie haben die Mammutaufgabe, stets dafür zu sorgen, dass die Personaleinsatzplanung gelingt. Dazu führen Sie die Mitarbeiter in allen schwierigen Situationen, die dazugehören – wie auch Abmahnungen oder Kündigungen. Und Sie stehen sowohl im Fokus von Angehörigen als auch externen Prüfinstanzen wie Heimaufsicht oder MD. Das alles zu stemmen, ist eine Herkulesaufgabe. Aber wann haben Sie sich mal in Ruhe darüber Gedanken gemacht, wie Sie Ihr Zeitmanagement verbessern können, um all diesen Anforderungen nachzukommen? In diesem Artikel stellen wir Ihnen verschiedene Methoden vor, mit denen Sie sich selbst direkt entlasten können. Denn wenn Sie ausfallen, haben sowohl Sie als auch die Einrichtung das Nachsehen. Dazu zunächst ein Praxisbeispiel, das Ihnen womöglich bekannt vorkommt.

PRAXISBEISPIEL: In der Pflege ist es nie langweilig, und fortlaufend kommen Neuerungen, um die man sich kümmern muss. Und jetzt steht eine der größten Änderungen der letzten Jahre an. Mit der Umsetzung des neuen Personalbemessungsinstruments (PeBeM) muss die gesamte Pflegeorganisation umgestellt werden, da Einrichtungen künftig mit weniger Fachpersonal dieselben Aufgaben stemmen müssen. PDL Frau Mayer ist mit ihrem Leitungsteam bereits seit Oktober 2024 damit betraut, die Umsetzung zu organisieren. So hat Frau Mayer eine hausinterne und wohnbereichsübergreifende Tourenplanung eingeführt, und die wenigen Pflegefachkräfte übernehmen nun Aufgaben in der gesamten Einrichtung. Seit wenigen Tagen läuft die praktische Umsetzung – doch leider bricht nun auch noch das Norovirus aus und erste Mitarbeiter fallen aus. Parallel dazu ist sie zusätzlich damit beschäftigt, die bald anstehende Qualitätsindikatoren-Erhebung vorzubereiten. Ergänzend dazu muss sie sich aufgrund der Krankheitswelle auch noch um den Dienstplan fürs Wochenende kümmern. Total überlastet verlässt Frau Mayer um 18:30 Uhr das Büro und fällt zu Hause vor Erschöpfung direkt ins Bett.

LASSEN SIE ES NICHT SO WEIT KOMMEN

Vielleicht ist dieses Beispiel etwas zugespitzt. Aber ähnliche Tage haben sicherlich auch Sie schon erlebt. Wenn so etwas ab und an mal vorkommt, ist das auch nicht weiter schlimm. Denn es darf durchaus auch mal „Stresstage“ geben. Doch wenn Sie dauerhaft unter solchen Bedingungen arbeiten, werden Sie irgendwann nicht mehr in der Lage sein abzuschalten, und dann werden Sie auch körperlich reagieren. Irgendwann ist dann vielleicht das Burn-out das Endergebnis. Das sollten Sie keinesfalls zulassen!

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