Immer wieder werden neue Führungstheorien und -stile gehypt. Ob autoritär oder antiautoritär, partizipativ, motivierend: Als Qualitätsbeauftragte brauchen Sie eigentlich von allem ein bisschen. Was jedoch, wenn Sie gar keine Führungskraft sind, sondern Ihre Rolle im Qualitätsmanagement z. B. in Form einer Stabsstelle ausüben? Dann bietet sich ganz besonders die laterale Führung an. Dabei handelt es sich um einen Führungsstil, den Sie ohne formale Weisungsbefugnis ausüben können und der andere Prinzipien und eine andere Kommunikation erfordert, um Mitarbeitende im QM einzubinden.
1. Das Prinzip der Expertenkompetenz.
Das Qualitätsmanagement lebt davon, dass Sie als Experte Prozesse steuern, die das QM für andere erlebbar, greifbar und praktikabel machen. Dazu gehört es, dass Sie:
- Experte für Prozesse wie Moderation, Dokumentenlenkung, Umgang mit Fehlern und Beschwerden oder Kundenzufriedenheitsabfragen sind.
- Eigene Ideen und Ihren Rat einbringen, wenn Kernprozesse wie die Pflege oder Betreuung beschrieben werden.
- Methoden bereitstellen, um komplexe Probleme handhabbarer zu machen, z. B. Audits, Ursachenanalysen oder Qualitätszirkel.
- Quick Wins schaffen: Ein „schneller Gewinn“ entsteht im QM z. B. dann, wenn Mitarbeitende Vorschläge einbringen und Sie diese schnell und unbürokratisch umsetzen. Das schafft Vertrauen und Akzeptanz. Nutzen Sie solche Möglichkeiten, wann immer es geht.
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Die professionelle Praxishilfe erleichtert die Einführung, Umsetzung und Überwachung der neuen Qualitätsstandards in der Altenpflege, damit Sie dort Leistung zeigen, wo der MD sein Augenmerk hat.