Pflegeberichte sollen zeigen, dass und wie Pflege wirkt. Es geht nicht darum, viel Prosa zu produzieren. Gleichzeitig wissen Sie und ich, wie schwierig es ist, hier eine gute Qualität zu erreichen. Viele Mitarbeitende haben sprachliche Barrieren, andere wiederum haben das Schreiben von Pflegeberichten einfach nicht so richtig „gelernt“. Wenn Sie mich fragen, wird darauf auch in der Ausbildung zu wenig Wert gelegt. Der Pflegebericht war schon zu meiner Zeit eher so eine „Zusatzaufgabe“. Mit dem veränderten Fokus in Qualitätsprüfungen (lesen Sie dazu auch die Rubrik „Neues vom Medizinischen Dienst“) hat der Pflegebericht heute jedoch noch mehr Stellenwert als früher. Er ist:
- Kommunikationsmittel im Team
- Nachweis fachlicher Entscheidungen
- Grundlage für die Bewertung der Pflegequalität und verläufe
Das sind die Anforderungen an Ihre Pflegeberichte
Ein guter Pflegebericht hat im Kern 3 Fragen zu beantworten. Diese sind leicht zu behalten und ich empfehle Ihnen, diese 3 Leitfragen immer mal wieder in der Teamsitzung durchzugehen:
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Die professionelle Praxishilfe erleichtert die Einführung, Umsetzung und Überwachung der neuen Qualitätsstandards in der Altenpflege, damit Sie dort Leistung zeigen, wo der MD sein Augenmerk hat.