Ein wichtiger Ausgangspunkt für Ihr Projekt ist die Ist-Stand-Erhebung. Mithilfe dieser Standortbestimmung wissen Sie, wo Ihre aktuelle Palliativkultur zurzeit steht. Für diese Erhebung ist es wichtig, dass Sie klar benennen können, was gut läuft und wo nachgebessert werden muss.
Lassen Sie sich von der Verwaltung eine alphabetische Namensliste aller Mitarbeiter der Pflege, Hauswirtschaft und Sozialbetreuung geben. Wählen Sie jeden 3. Beschäftigten aus, der dann in die Erhebung einbezogen wird. Achten Sie aber darauf, dass aus jedem Bereich (auch z. B. Hauswirtschaft) ein Angestellter dabei ist. Sollte ein Mitarbeiter durch Krankheit verhindert sein, beziehen Sie den nächsten Kollegen auf der Namensliste in die Erhebung ein.
Geben Sie den ausgewählten Beschäftigten eine Checkliste (siehe beigefügte Liste unten) und bitten Sie sie, diese allein und anonym auszufüllen. Die ausgefüllten Bögen werden spätestens nach 3 Tagen beim Palliativbeauftragten oder bei der Wohnbereichsleitung abgegeben. Diese geben die Erhebungsbögen an die Projektgruppe weiter, wo diese dann analysiert werden.
Veröffentlichen Sie die Auswertung hausintern
Liegen der Projektgruppe die Erhebungsbögen vor, müssen diese ausgewertet werden. Hierzu nehmen Sie einen Blanko-Bogen und dokumentieren, wie häufig die Probanden „Ja“ bzw. „Nein“ bei den jeweiligen Aussagen angekreuzt haben.
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Jede Ausgabe zeigt Ihnen Wege für eine würdevolle Pflege und Betreuung von Menschen auf, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden. Auf der Basis von Respekt gegenüber dem Leben und der Autonomie des Menschen erfahren Sie regelmäßig, wie Sie diese verantwortungsvolle Aufgabe mit Kompetenz, Wahrhaftigkeit und Einfühlungsvermögen durchführen.