Natürlich wissen Sie als Pflegekraft, dass Pflege nicht gleich Pflege ist. Denn jedes Krankheitsbild verlangt von Ihnen unterschiedliche Pflegetechniken und Vorgehensweisen. So auch bei Morbus Parkinson. Zwar ist Morbus Parkinson nicht heilbar, aber durch bestimmte Maßnahmen können Sie die Selbstständigkeit und somit die Lebensqualität Ihres Pflegekunden unterstützen. Mehr Informationen zum Thema erhalten Sie hier.
Typische Symptome des Parkinson-Syndroms
Für die Pflege ist die Unterscheidung zwischen den Formen des Parkinson-Syndroms an sich unbedeutend. Wichtig ist jedoch, dass Sie als Pflegekraft die typischen Symptome kennen, da die aus dem Dopaminmangel resultierenden Störungen der normalen Bewegungsabläufe einen großen Einfluss auf die Pflege haben.
Es gibt 3 klassische Symptome
- Hypo- oder Akinese bezeichnet eine allgemeine Bewegungsarmut mit ausdrucksloser Mimik, dem sogenannten Maskengesicht, das Fehlen der normalen Mitbewegungen, z. B. des Schwingens der Arme beim Gehen oder der schlurfende, kleinschrittige Gang (Trippeln). Typisch sind auch plötzliche Bewegungsblockaden, das sogenannte „Freezing“. Die Handschrift wird immer kleiner, die Stimme leiser und monotoner. Die Bewegungsarmut kann sich bis zu einer völligen Bewegungslosigkeit entwickeln.
- Rigor steht für eine Muskelsteifheit und ist typisch für die Parkinson-Krankheit. Die Steifheit entsteht, da Muskeln, die entgegen gesetzter Bewegungen ausführen, zur gleichen Zeit eine gesteigerte Grundspannung haben. Dadurch entsteht eine Steifigkeit bzw. Starre bei passiver Bewegung, wenn Sie z. B. die Arme und Beine des Parkinson-Patienten bewegen. Aber auch der Betroffene selbst empfindet diese Steifigkeit. Die erhöhte Muskelspannung bleibt in jeder Bewegungsphase vorhanden und ist auch unabhängig von der Geschwindigkeit der Bewegung. Selbst in Ruhe kommt es zu keiner vollständigen Entspannung.
- Tremor hier ist ein relativ langsames Ruhezittern vor allem der Hände typisch, der sogenannte Münzenzählertremor.
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