Kennen Sie das auch? Tagtäglich sind wir mit Neuerungen und Veränderungen konfrontiert, die wir an unsere Mitarbeiter weitergeben müssen und wollen. Nur: Wie gelingt das am besten? Und was ist die sinnvollste Vorgehensweise?
Praxiserlebnis: „Diese Woche habe ich eine Umgebungsvisite auf meinem Wohnbereich durchgeführt“, erzählte mir meine WBL-Kollegin Angelika am Donnerstag. „Die Ergebnisse haben mir wieder einmal gezeigt, dass die Kommunikation bei uns einfach nicht gut funktioniert. Bei der letzten Teamsitzung hatten wir besprochen, dass bei Frau Schmidt ab sofort die Zimmertür immer abgeschlossen wird. Das ist ihr eigener Wunsch, denn es kam schon mehrmals vor, dass fremde Bewohner an ihre Sachen gegangen sind. Meine Feststellung: Die Tür war natürlich nicht abgeschlossen. Als ich die 2 Mitarbeiter, die auf diesem Flur gearbeitet haben, danach gefragt habe, wussten das beide angeblich nicht. Ich könnte noch mehrere solcher Beispiele aufführen und frage mich immer öfter: Wie kann es endlich gelingen, dass der Informationsfluss besser funktioniert?“
Ich konnte Angelika sehr gut verstehen, denn auch ich erlebe es nahezu täglich, dass wir alle im Alltag zu wenig Wert auf die strukturierte Kommunikation legen und uns dann aber hinterher über Fehler wundern. Um endlich aus dieser Spirale herauszukommen, empfehle ich Ihnen, ab sofort diese beiden Instrumente zu nutzen.
Instrument 1: Monatliches Info-Rundschreiben
Als WBL sind Sie am Anfang des Informationsprozesses für die Bearbeitung des Informationseingangs zuständig. Sie bekommen die E-Mails, Sie lesen Fachzeitschriften und -zeitungen und Sie nehmen an diversen Gesprächsrunden und Qualitätszirkeln teil. Welche Infos daraus sind wichtig und was bedeuten diese für Ihren Wohnbereich und Ihre Mitarbeiter?
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