Der Biografiebogen bedeutet für die meisten An- und Zugehörigen ganz besonders in der Phase der Eingewöhnung und/oder des Einzugs eine zusätzliche Belastung. Deswegen wird dieser häufig erst sehr verspätet, nur oberflächlich oder gar nicht ausgefüllt. Nutzen Sie diese Tipps, um den Angehörigen die Bedeutung des Biografiebogens für Ihre Arbeit zu vermitteln.
Biografiearbeit ist kein Selbstzweck. Sie ist eine Methode, um die Lebensqualität von Senioren zu verbessern, insbesondere von Personen mit Demenz oder Traumata. Sie ermöglicht es, individuelle Betreuung anzubieten, emotionale Stabilität zu fördern und das Vertrauen zu stärken. An- und Zugehörige spielen dabei eine entscheidende Rolle, indem sie wichtige biografische Informationen teilen. Damit tragen sie sofort zu einer würdevollen und ganzheitlichen Betreuung bei. Wieso wird der Biografiearbeit also so wenig Aufmerksamkeit geschenkt?
„DAS AUCH NOCH?“
Die An- und Zugehörigen gehen während des Eingewöhnungsprozesses, ganz besonders beim Einzug in eine stationäre Einrichtung, selbst durch eine lebensverändernde Situation. Zudem stehen sie vor einer ganzen Menge Papierkram. Sie sind meist selbst erschöpft und am Ende ihrer Kräfte. Deswegen ist das Nichtausfüllen meist eher ein Hinweis darauf, wie überfordert und erschöpft sie sind, als z. B. auf Desinteresse. Genauso gut kann es sein, dass der Biografiebogen im Wust der Papiere untergeht und als nicht so wichtig abgetan wird – im Gegensatz zum Versorgungsvertrag oder der Wohnungsauflösung, die auch parallel unter Termindruck absolviert werden muss.
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