Rückenschmerzen, Regelschmerzen, Halsschmerzen – es kommt nur zu oft vor, dass wir uns zur Arbeit schleppen, obwohl unser Körper eindeutig sein Ruhebedürfnis signalisiert. Bitte gehen Sie nicht ständig über Ihre Grenzen hinaus!
Mit den Schmerzen unserer Pflegekunden umzugehen, ist unser tagtägliches Brot. Gott sei Dank gibt es mittlerweile genügend medikamentöse Schmerzmittel für wirksame Behandlungen. Weil wir den Umgang damit aus unserem beruflichen Alltag gewohnt sind, passiert es leider auch oft, dass wir Pflegekräfte bei eigenen Beschwerden zu oft und zu unbekümmert zu Analgetika greifen.
Schnell eine Ibuprofen-Tablette eingeworfen, wenn der Rücken schmerzt, oder rasch eine Aspirin als Selbst-Sofortmedikation bei Kopfschmerzen: Das erlebe ich bei vielen Kollegen als eine Selbstverständlichkeit. Fraglich dabei ist, ob wir nicht zu schnell mit Kanonen auf Spatzen schießen?
(Zu) unbekümmerter Umgang mit Medikamenten? Eine provokante Frage: Sind wir mittlerweile so an Schmerzmedikamente gewöhnt, dass uns alternative Ansätze gar nicht mehr zuerst in den Sinn kommen? Was würden Sie sagen: Wann haben Sie zum letzten Mal bei Ohrenschmerzen eine Zwiebelauflage angewendet? Das liegt wahrscheinlich schon länger zurück, oder? Das ist schade.
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