Schon seit Jahrzehnten messen und erfassen wir objektive Daten von Pflegebedürftigen. Mittlerweile verbringen viele Fachpflegekräfte ein Drittel ihrer Arbeitszeit mit dem Dokumentieren. Es dient (angeblich) dem Qualitätsmanagement und dadurch auch dem zu Pflegenden.
Wohlbefinden ist das, was der Bewohner darüber sagt – und es ist immer dann da, wenn er es sagt!
Aber ist das so? Hat wirklich die umfangreiche Erfassung der Patienten- und Bewohnerparameter dazu geführt, dass nun die alten und pflegebedürftigen Menschen besser gepflegt werden? Und jetzt auch noch das Wohlbefinden. Kann es überhaupt objektiv erfasst werden? Nein! Wohlbefinden ist eine hoch subjektive Angelegenheit. Nur der Patient bzw. Bewohner selbst kann darüber Auskunft geben.
Nutzen Sie diese Indikatoren
Wenn nun aber die Sprache zerfällt, z. B. aufgrund einer fortgeschrittenen Demenz, kann die Erfassung von Wohlbefinden nur über Fremdbeobachtungen erfolgen. Die Schwierigkeit entsteht also für Sie als Betrachter dabei, Indikatoren zu finden, über die Sie, Ihre Kollegen und Angehörige Ihrer Pflegekunden das Wohlbefinden einer anderen Person von außen beobachten und erfassen können. Sehen Sie daher hier in der Übersicht einzelne der Indikatoren zur Beobachtung von Wohlbefindensäußerungen. Besprechen Sie diese im Team, damit Sie und Ihre Kollegen Vergleichsmöglichkeiten haben, wenn Sie Unwohlsein bzw. Wohlbefinden beobachten möchten.
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