Die Natur ist eine unerschöpfliche Quelle für kreative Ausdrucksformen. Gerade in der Betreuungspraxis kann sie inspirierende Impulse geben – auch in den Wintermonaten. Ein Spaziergang im Freien wird so zur Atelierzeit im Grünen: Statt Pinsel und Leinwand nutzen Sie Äste, Steine, Tannenzapfen, Rinde oder gefrorene Blätter, die zu kunstvollen Bildern gelegt werden.
Das Gestalten von Naturmandalas oder kleinen Landart-Installationen fördert Achtsamkeit, Konzentration und Freude am Gestalten. Gleichzeitig bietet es Gesprächsanlässe über Erinnerungen, Jahreszeiten und Naturerfahrungen. Besonders im Februar oder März, wenn draußen noch kühle Temperaturen herrschen, lässt sich Outdoor-Kunst gut umsetzen: Warme Kleidung genügt – die Natur liefert das Material.
Im Folgenden finden Sie 3 leicht umsetzbare Ideen mit Schritt-für-Schritt-Anleitungen, die Sie direkt mit Ihrer Gruppe ausprobieren können.
IDEE 1: WINTERMANDALA AUS ZAPFEN UND STEINEN
Ein Mandala aus Naturmaterialien zu legen, verbindet Bewegung an der frischen Luft mit kreativer Gestaltung. Das wiederholte Anordnen von Steinen, Zapfen oder Zweigen in konzentrischen Kreisen fördert Ruhe und Konzentration. Gleichzeitig entsteht durch das gemeinsame Tun ein Gefühl von Gemeinschaft und Zugehörigkeit. Das Beobachten, wie aus einfachen Materialien ein kunstvolles Muster entsteht, stärkt die Wahrnehmung und lädt zu Gesprächen über Schönheit in der Natur ein.
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