In der Palliativversorgung liegt der Fokus oft auf schwer somatisch erkrankten Menschen, während Demenz eher am Rande behandelt wird – wenn überhaupt. Das offizielle Curriculum für die Fachweiterbildung „Palliativ Care“ berücksichtigt Demenz kaum, obwohl es für viele Betroffene und ihre Zugehörigen eine immense Belastung darstellt. Dieser Beitrag beleuchtet die Bedeutung einer palliativen Haltung bei Demenzerkrankungen und zeigt auf, wie Sie als Pflegefachkraft einen entscheidenden Beitrag zur Linderung emotionaler Notlagen leisten können.
Erweitern Sie Ihren Blick auf Demenzbetroffene
Es ist entscheidend, Ihren palliativen Auftrag auf die 1,8 Millionen Demenzerkrankten und ihre Zugehörigen auszudehnen. Obwohl die Symptome nicht somatisch sind, leiden diese Menschen psychisch. Scham, Versagensangst und ein verringertes Selbstwertgefühl sind häufige Begleiter, wenn gewohnte Alltagsaktivitäten nicht mehr ausgeführt werden können.
Der zunehmende Verlust kommunikativer Fähigkeiten beeinträchtigt die Bedürfnisse und sozialen Beziehungen enorm, was Rückzug und Ängste verstärken kann.
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Jede Ausgabe beinhaltet aktuelle Fallbesprechungen aus dem Pflegealltag, Expertenwissen zur Demenzpflege, bewährte Ansätze zur Beziehungsgestaltung, spezialisiertes Know-how zur Versorgung im Spätstadium sowie praxisorientierte Tipps für eine effektive Kommunikation und Pflegeplanung.