Pflegewissen

Parkinson im Fokus: So können Sie Mobilität, Selbstständigkeit und Wohlbefinden fördern

Morbus Parkinson zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen und betrifft in Deutschland rund 350.000 Menschen. Die damit einhergehenden Bewegungsstörungen können für Betroffene sehr belastend sein und ihren Alltag erheblich erschweren. […]

Annika Kron

21.01.2026 · 5 Min Lesezeit

Morbus Parkinson zählt zu den häufigsten neurologischen Erkrankungen und betrifft in Deutschland rund 350.000 Menschen. Die damit einhergehenden Bewegungsstörungen können für Betroffene sehr belastend sein und ihren Alltag erheblich erschweren. Umso wichtiger ist eine einfühlsame, wertschätzende und gut informierte Betreuung, die Sicherheit vermittelt und die Lebensqualität erhält.

Parkinson tritt überwiegend zwischen dem 50. und 60. Lebensjahr auf und entwickelt sich schleichend. Obwohl moderne Medikamente den Krankheitsverlauf verlangsamen und Symptome lindern können, ist die Erkrankung nicht heilbar. Das bedeutet: Bewohner benötigen im Verlauf immer mehr Unterstützung im Alltag.

Für Pflege und Betreuungskräfte ist es entscheidend, Veränderungen früh zu erkennen, sorgfältig zu dokumentieren und Angebote regelmäßig anzupassen. Eine individuelle, ressourcenorientierte Begleitung trägt dazu bei, dass Betroffene möglichst lange selbstständig bleiben.

Wie entsteht Morbus Parkinson? – Ein Blick ins Gehirn

Im Gehirn kommunizieren Nervenzellen über chemische Botenstoffe. Einer der wichtigsten für die Bewegungssteuerung ist Dopamin. Es sorgt dafür, dass Bewegungsabläufe harmonisch und fließend ausgeführt werden können. Bei Parkinson sterben jene Nervenzellen, die Dopamin produzieren, nach und nach ab. Der Körper bildet zunehmend weniger von diesem Botenstoff, wodurch die Koordination der Muskeln gestört wird. Bewegungen fallen schwerer, werden langsamer oder unkontrolliert.

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