EBM & GOÄ richtig abgerechnet.

PC infiziert: Symptome erkennen, Diagnose stellen, Therapien einleiten

Ihre Mitarbeiter brauchen eine klare Struktur, damit sie die notwendigen Routinen entwickeln können. Geben Sie deshalb eine einheitliche Struktur vor, um Ihren Mitarbeitern Sicherheit zu vermitteln: Legen Sie fest, welche […]

Renate Tief

29.11.2024 · 4 Min Lesezeit

Ihre Mitarbeiter brauchen eine klare Struktur, damit sie die notwendigen Routinen entwickeln können. Geben Sie deshalb eine einheitliche Struktur vor, um Ihren Mitarbeitern Sicherheit zu vermitteln: Legen Sie fest, welche Maßnahmen Sie und Ihr Team im Notfall durchführen müssen. Die folgende 10-Schritte-Liste regelt das gesamte Vorgehen von der Erstversorgung des Patienten bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes – auch wenn Sie nicht im Hause sind.

Verdachtsmomente erkennen

  • Fällt Ihnen z. B. ein ungewöhnlich hoher Netzwerkverkehr auf, obwohl Ihre Mitarbeiter nicht im Internet surfen, sollten Sie stutzig werden. (Musik oder Filme zu streamen ist auf einem Praxis-PC in der Regel nicht erlaubt.)
  • Haben Sie z. B. für den Internetzugang Ihres Handys ein Datenpaket genutzt und stellen fest, dass das Volumen schneller und stärker als gewöhnlich ausgeschöpft ist, sollten Ihre Alarmglocken läuten.
  • Stellen Sie fest, dass plötzlich vermehrt Reklame-Pop-ups auf bislang werbefreien Websites erscheinen? Werden Sie sofort aktiv!
  • Untersuchen Sie Ihren PC umgehend auf eine mögliche Infektion. Besser noch: Ziehen Sie einen Experten hinzu!
  • Fallen Ihnen Veränderungen bei Ihrem Browser auf, die Sie nicht selbst vorgenommen haben oder haben vornehmen lassen (z. B. veränderte Startseiteneinstellung), gehen Sie der Sache nach.

Ignorieren Sie niemals Hinweise und Warnungen

  • Wurden Sie von Freunden oder Kollegen darauf angesprochen, dass sie ungewöhnliche E-Mails von Ihnen bekommen haben? Dann müssen Sie aktiv werden! Möglicherweise wurde auf Ihrem PC ein„Botnetz“ installiert.
  • Das heißt, Ihr E-Mail-Programm wird z. B. für den Versand von Spam-Mails missbraucht. Setzen Sie sich umgehend mit Ihrem EDV-Dienstleister in Verbindung, damit er Ihren PC/ Server gründlich untersucht.
  • Regeln Sie mit Ihrem Softwareanbieter, dass er Sie immer über Netzangriffe (Cybergefahren) informiert. Meist gibt Ihr Betreuer Ihnen dann auch gleich Hinweise, wie Sie sich verhalten sollen.
  • Nutzen Sie auch die Informationsseite„Bürger-CERT“ des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Dort wird täglich auf neu bekannt gewordene Gefahren hingewiesen.