Der Pflegegradmix ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren für die wirtschaftliche Stabilität einer Pflegeeinrichtung. Veränderungen im Pflegegrad – insbesondere Höherstufungen – wirken sich direkt auf Erlöse, aber auch auf den Personalaufwand aus. Damit eine Einrichtung sinnvoll entscheiden kann, ob eine Höherstufung angestrebt oder wirtschaftlich getragen werden kann, braucht es eine klare Berechnung: Wie viel Mehrerlös bringt ein höherer Pflegegrad – und deckt dieser die zusätzlichen Personal und Betreuungszeiten tatsächlich ab?
Pflegegradmix als Steuerungsinstrument
Der Pflegegradmix beschreibt die Verteilung aller Bewohner oder Tagespflegegäste auf die verschiedenen gesetzlichen Pflegegrade (PG1–PG5). Da jeder Pflegegrad unterschiedliche Vergütungen und Leistungsumfänge auslöst, beeinflusst der Mix:
- Erlöse pro Bewohner/Gast
- notwendige Personalressourcen
- Refinanzierungsquote der Personalkosten
- gesamtwirtschaftliche Auslastung der Einrichtung
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