Gerade in der Versorgung alter Menschen sind wir tagtäglich mit dem letzten Lebensweg unserer Pflegekunden in Berührung. Manche wollen nicht mehr leben, bei manchen ist auch die Kraft erschöpft und sie sehnen sich nach dem Ende. Dürfen wir als Pflegefachkräfte dabei begleiten? Auch mit konkreten Maßnahmen unterstützen? Und wo sind unsere rechtlichen und ethischen Grenzen? Erfahren Sie im Artikel mehr dazu.
Praxisbeispiel: „Unsere Pflegekundin Frau Förstl hat mir gestern erzählt, dass sie im Fernsehen einen Bericht zum sogenannten Sterbefasten gesehen hat. Sie meinte, wenn sich ihr Parkinson noch weiter verschlechtert, zieht sie diese Methode auch in Betracht, um ihr Leben dann zu beenden. Ob meine Kollegen und ich sie dabei unterstützen würden? ,Ich war im ersten Moment überfordert und wusste gar nicht, was ich darauf antworten sollte‘, hat mir meine Bekannte Susanne, die bei einem ambulanten Dienst arbeitet, am Dienstag erzählt.
Es herrscht viel Unsicherheit
Wie wäre es Ihnen gegangen? Hätten Sie der Pflegekundin ad hoc antworten können? Ich erlebe in der Praxis immer wieder, dass im Bereich Tod und Sterben viel Unsicherheit herrscht:
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