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Pflegereform: Das plant die Bundesregierung

Die soziale Pflegeversicherung in Deutschland steckt in einer tiefen Krise. Um das System finanziell zu stabilisieren und die Versorgung langfristig zu sichern, hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun einen umfassenden […]

Marcel Faißt

21.07.2026 · 2 Min Lesezeit

Die soziale Pflegeversicherung in Deutschland steckt in einer tiefen Krise. Um das System finanziell zu stabilisieren und die Versorgung langfristig zu sichern, hat Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) nun einen umfassenden Reformentwurf zur Neuordnung vorgelegt.

Das Ziel des rund 200 Seiten starken Gesetzentwurfs ist drastisch: Bis zum Jahr 2030 sollen durch Leistungskürzungen, strengere Regeln und höhere Einnahmen weit mehr als 20 Mrd. € eingespart werden. Auf Versicherte, Heimbewohner und pflegende Angehörige kommen damit erhebliche Veränderungen zu. Wir stellen Ihnen im Folgenden vor, was die Bundesregierung plant.

1. Strengere Kriterien bei der Einstufung Höhere Hürden für Pflegegrade

Den größten Sparfaktor im Reformpaket bildet die Anpassung der Begutachtungssystematik. Die Bundesregierung plant, die Kriterien für die Einstufung in die Pflegegrade spürbar zu verschärfen. Ziel ist es ausdrücklich, den rasanten Anstieg der Zahl der Leistungsempfänger in den kommenden Jahren strukturell abzubremsen.

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