Der Erfolg eines Hilfsmittelprojektes und von Schulungen zur Ergonomie entscheidet sich im Alltag. Überprüfen Sie deshalb regelmäßig, ob die Hilfsmittel tatsächlich genutzt werden und ob sie die gewünschte Entlastung bewirken. Geeignete Instrumente sind:
- Pflegevisiten
- kurze Befragungen der Mitarbeitenden
- Begehungen
- Teamgespräche
- Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilung
- Einarbeitung
- Sichtung Kennzahlen
HINWEIS
Im Bereich der Kennzahlen können Sie die Auswertungen der Kassen sichten und, so weit bekannt, die Fehlzeiten, die in Ihrer Einrichtung auf Rückenprobleme zurückgehen. Gerade bei Langzeiterkrankungen und betrieblicher Eingliederung sind die Ursachen häufig bekannt, während ansonsten die Diagnosen natürlich anonym sind.
Wenn Sie die Rückgengesundheit auf diese Weise im Blick haben, wird aus einem einmaligen Projekt ein fester Bestandteil der Arbeitsorganisation – und Ergonomie wird dauerhaft gelebt statt nur vorübergehend verbessert.
So nutzen Sie die Pflegevisite für Ihren Ergonomie-Check
Pflegevisiten sind ein sehr wirkungsvolles Instrument, um den Pflegezustand und die Qualität der Pflegedokumentation zu überprüfen. Viele weitere Einsatzmöglichkeiten liegen häufig brach – z. B. auch der Blick auf die Ergonomie. Nutzen Sie die Checkliste, um den Blickwinkel einmal bewusst zu verändern und die Rückengesundheit Ihrer Mitarbeitenden aktiv zu fördern. Als positiver „Nebeneffekt“ geraten dabei auch der Mobilitätsgrad und die Ressourcen Ihrer Pflegekunden in den Blick.
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