Professionelles Krisenmanagement

Plötzlich krank? Wie Sie Ihre Mitarbeiter optimal auf den Vertretungsfall vorbereiten

Selbstverständlich haben Sie für die Zeit Ihres Praxisurlaubs eine Vertretung beauftragt − in der Regel übernimmt diese ein nieder- gelassener Kollege. Aber sind Sie auch gut für den Fall gerüstet, […]

25.06.2024 · 5 Min Lesezeit

Selbstverständlich haben Sie für die Zeit Ihres Praxisurlaubs eine Vertretung beauftragt − in der Regel übernimmt diese ein nieder- gelassener Kollege. Aber sind Sie auch gut für den Fall gerüstet, dass Sie aufgrund einer Erkrankung oder eines Unfalls ungeplant ausfallen – und das im schlimmsten Fall nicht nur für ein paar Tage? Leider ist die Realität ernüchternd. Viele Ihrer Kollegen sind auf den Fall, länger zu erkranken, eben nicht gut vorbereitet. Über mehrere Wochen und Monate wollen und können Sie die Praxis wahrscheinlich auch nicht komplett schließen. Ein Praxisvertreter muss her. Aber wer organisiert ihn und wer erklärt ihm Ihre internen Abläufe? Mit diesen Tipps zeige ich Ihnen, wie Sie sich und Ihr Team auf den Fall der Fälle vorbereiten, damit die Vertretungszeit für das ganze Praxisteam und Ihre Patienten möglichst stressfrei verläuft.

Informieren Sie Ihre Patienten und die KV, dass Sie eine Vertretung haben

Ganz egal, ob Sie die Praxis nur einen Tag schließen oder für 3 Wochen:

Legen Sie unbedingt immer eine Vertretung fest und informieren Sie Ihre Patienten darüber. Der Bundesmantelvertrag und die Zulassungsverordnung für Vertragsärzte schreiben es so vor.