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Praktische Tipps und Checklisten für die häusliche Pflege

Wenn Sie Angehörige im häuslichen Umfeld beraten, ist es wichtig, die Theorie in machbare Handgriffe zu übersetzen. Diese Liste hilft Ihnen, die Wohnung und den Alltag Ihrer Klienten gemeinsam mit […]

Alessandra Calcagnile

14.06.2026 · 1 Min Lesezeit

Wenn Sie Angehörige im häuslichen Umfeld beraten, ist es wichtig, die Theorie in machbare Handgriffe zu übersetzen. Diese Liste hilft Ihnen, die Wohnung und den Alltag Ihrer Klienten gemeinsam mit den Angehörigen „hitzefest“ zu machen und ein sicheres Netzwerk aufzubauen.

Erklären Sie den Angehörigen, dass sie bei Atemnot, Bewusstseinseintrübung oder starker Verwirrtheit nicht zögern dürfen. In diesen Fällen sollten sie umgehend die 112 anrufen und keine fiebersenkenden Mittel geben! Die Sicherheit Ihrer Klienten steht hierbei an erster Stelle.

Checkliste: Beratung in der häuslichen Pflege

Datum: Name Klient:
FragenJaNeinBemerkung
1. Sicherheit und NotfallNetzwerk
Sind die Telefonnummern des ambulanten Dienstes, des Hausarztes und der Notruf 112 groß und gut lesbar am Telefon oder Kühlschrank platziert?oo 
Sind Nachbarn oder nahe Angehörige informiert, dass eine Hitzewelle ansteht? Bitten Sie diese, ein wachsames Auge auf den Klienten bzw. die Wohnung zu haben.oo 
Ist sichergestellt, dass jeden Tag jemand persönlich nach dem Rechten sieht? Telefonate allein reichen oft nicht aus, um Verwirrtheit oder andere Symptome zu erkennen.oo 
Wissen die Angehörigen, wo sie sich über aktuelle Warnungen des Deutschen Wetterdienstes informieren können (Radio, Internet, App)?oo 
2. Wohnumfeld und Raumklima
Hängt in den Haupträumen ein Thermometer? (Ziel: die Überwachung der 32GradGrenze)oo 
Werden Jalousien oder Vorhänge konsequent geschlossen, bevor die Sonne das Fenster erreicht?oo 
Wird nur gelüftet, wenn es draußen kühler ist (nachts/frühmorgens)? Bleiben die Fenster bei Hitze geschlossen?oo 
3. Schutz im Freien und unterwegs
Ist eine leichte, helle Kopfbedeckung vorhanden und griffbereit?oo 
Wird beim Aufenthalt im Freien konsequent Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor genutzt?oo 
4. Flüssigkeit und Ernährung
Stehen in jedem Raum Getränke in direkter Reichweite?oo 
Wird die tägliche Trinkmenge (1,52 Liter, sofern ärztlich erlaubt) erreicht?oo 
Sind natriumreiches Wasser, Schorlen vorhanden?oo 
Sind wasserreiches Obst und Gemüse vorhanden?oo 
5. Körperpflege
Werden luftige Stoffe wie Baumwolle oder Leinen genutzt? Liegt ein dünnes Laken als Deckenersatz bereit?oo 
Sind Utensilien für kühle Waschungen (nicht unter 25 Grad) oder Sprühflaschen vorhanden?oo 
Wird das Gewicht mehrmals in der Woche kontrolliert, um schnellen Flüssigkeitsverlust zu bemerken?oo 
Ist mit dem Arzt geklärt, ob Medikamente bei Hitze angepasst werden sollen?oo 
Maßnahmen:
Unterschriften:

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