Ransomware-Angriffe: So reagieren Sie schnell und rechtssicher

Hackergruppen verursachten zwischen 2019 und 2021 in Deutschland 35 Millionen € Schaden durch Ransomware-Angriffe. Auch Pflegeheime geraten zunehmend ins Visier: keine Dokumentation, keine Abrechnung, kein Zugriff auf Bewohnerdaten. Wenn IT-Systeme […]

Judith Barth

03.06.2026 · 1 Min Lesezeit

Hackergruppen verursachten zwischen 2019 und 2021 in Deutschland 35 Millionen € Schaden durch Ransomware-Angriffe. Auch Pflegeheime geraten zunehmend ins Visier: keine Dokumentation, keine Abrechnung, kein Zugriff auf Bewohnerdaten. Wenn IT-Systeme verschlüsselt sind, steht der Betrieb still. Doch was tun im Ernstfall?

Praxisbeispiel:

Montagmorgen, 7 Uhr: Die Pflegedienstleitung kann sich nicht mehr ins System einloggen. Auf allen Bildschirmen erscheint eine Lösegeldforderung. Sie informiert sofort die Heimleitung und gemeinsam überlegt man, was zu tun ist. Zahlen oder die Polizei rufen – oder beides?

Warum gerade Pflegeeinrichtungen?

Pflegeeinrichtungen sind attraktive Ziele: Sie verarbeiten hochsensible Gesundheitsdaten, sind auf funktionierende IT angewiesen und oft unzureichend geschützt. Viele Angriffe beginnen mit Phishing-Mails – ein unbedachter Klick genügt. Die Schadsoftware verbreitet sich unbemerkt, oft über Wochen, bis auch Backups infiziert sind. Dann erfolgt die Verschlüsselung.

Melden Sie Ransomware-Angriffe sofort

Nach der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) müssen Sie Datenschutzverletzungen innerhalb von 72 Stunden der Aufsichtsbehörde melden. Sind Bewohnerdaten betroffen, müssen auch Betroffene informiert werden. Verstöße können empfindliche Bußgelder nach sich ziehen.

Testen Sie jetzt „PflegeVorsprung“ und