CHECK

Reagieren Sie sofort auf Medikationsfehler und leiten Sie notwendige Maßnahmen ein

Jeder pflegebedürftige Mensch möchte sicher sein, dass er die richtigen Medikamente zum richtigen Zeitpunkt erhält. Medikationsfehler können zu Gesundheitsschäden bei Ihrem Pflegekunden führen, im schlimmsten Fall zum Tod. Daraus ergeben […]

Jutta Althoff

01.11.2024 · 3 Min Lesezeit

Jeder pflegebedürftige Mensch möchte sicher sein, dass er die richtigen Medikamente zum richtigen Zeitpunkt erhält. Medikationsfehler können zu Gesundheitsschäden bei Ihrem Pflegekunden führen, im schlimmsten Fall zum Tod. Daraus ergeben sich möglicherweise erhebliche Schmerzensgeldzahlungen und Schadenersatzansprüche. Ein Medikationsfehler kann im schlimmsten Fall auch für einen Mitarbeiter strafrechtliche Folgen haben. Deshalb ist das Stellen von Medikamenten auch ein Thema der MD-Prüfung. Die Prüfung erfolgt in stationären Einrichtungen im Qualitätsaspekt „2.1 Medikamentöse Therapie“. Die Leitfrage lautet: „Erfolgen die Lagerung und die Vorbereitung der Medikamente fachgerecht?“ Der MD überprüft in diesem Punkt, ob die gestellten Medikamente mit den Angaben in der Pflegedokumentation übereinstimmen.

Darauf sollen Ihre Pflegekunden vertrauen können

Grundsätzlich gilt, dass jeder Pflegekunde das Recht auf eine korrekte und fehlerfreie Medikamentenverabreichung hat. Trotzdem ist es eine Tatsache, dass Mitarbeitern Fehler passieren, und es kann beim Stellen und beim Verabreichen von Arzneimitteln vorkommen, dass diese noch nicht einmal sofort auffallen. Medikationsfehler sind im gesamten Medikationsprozess möglich: Medikamente können falsch verordnet, abgegeben, gelagert, gerichtet, dosiert, verabreicht oder angewendet werden. Fehler können außerdem bei der Information, Dokumentation, Überwachung und Bevorratung der Medikation auftreten.

Sie können von allen im Versorgungsprozess Beteiligten verursacht werden. Dazu gehören Ärzte, Apotheker, Pflegekräfte, Angehörige, aber auch die pflegebedürftigen Menschen selbst.

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