Hitzewellen treten immer häufiger auf und belasten Pflegeeinrichtungen zunehmend. Während Bewohner aufgrund ihres Alters und ihrer Erkrankungen besonders gefährdet sind und dementsprechende Aufmerksamkeit erhalten, wird häufig übersehen, dass auch Mitarbeiter erheblichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt sind.
Hohe Temperaturen führen zu Konzentrationsverlust, schnellerer Ermüdung, Kreislaufproblemen und einer höheren Fehleranfälligkeit. Gerade in der stationären Altenpflege, in der körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten zum Arbeitsalltag gehören, ist ein wirksamer Hitzeschutz deshalb nicht nur Fürsorge, sondern auch ein wichtiger Baustein des Arbeits und Gesundheitsschutzes.
Hitze erhöht die Belastung deutlich
Pflegekräfte bewegen Bewohner, unterstützen bei der Körperpflege, tragen Schutzkleidung, arbeiten in Küchen, Wäschereien oder schlecht klimatisierten Wohnbereichen und legen täglich viele Kilometer zu Fuß zurück. Bereits Temperaturen über 26 °C in Innenräumen führen häufig zu einer spürbaren Leistungsabnahme. Kommen hohe Luftfeuchtigkeit und körperliche Belastung hinzu, steigt das Risiko für gesundheitliche Beschwerden erheblich.
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