THEMENHEFT: Update Unternehmensführung 2025

Risikoanalyse: So bewerten Sie die Risiken einer Neugründung in 2 Schritten

Benötigen Sie z. B. einen Bankkredit, oder wollen Sie neue Gesellschafter als Kapitalgeber für Ihre Erweiterung gewinnen, gehört es zu einer professionellen Gesamtbetrachtung, dass Sie die Risiken der Betriebserweiterung systematisch […]

Mark Schmolke

31.07.2025 · 2 Min Lesezeit

Benötigen Sie z. B. einen Bankkredit, oder wollen Sie neue Gesellschafter als Kapitalgeber für Ihre Erweiterung gewinnen, gehört es zu einer professionellen Gesamtbetrachtung, dass Sie die Risiken der Betriebserweiterung systematisch einschätzen.

Eine Risikobewertung bei Unternehmensgründungen dient dazu, potenzielle Gefahren zu identifizieren und zu bewerten, die die Geschäftstätigkeit eines Unternehmens gefährden könnten. Sie hilft, die Eintrittswahrscheinlichkeit und die Auswirkungen dieser Risiken zu ermitteln, um geeignete Maßnahmen zur Risikominimierung zu ergreifen.

Eine Risikoanalyse muss einem systematischen Aufbau folgen. Die Ergebnisse müssen reproduzierbar sein. Das heißt, würde eine andere Person mit gleichem Know-how dasselbe Risiko bewerten, sollte sie anhand der objektiven Kriterien zum selben Ergebnis kommen. Daher ist es extrem wichtig, diese objektiven Kriterien vorab zu definieren.

Natürlich können Sie, anstatt mit Schadensklassen zu arbeiten, auch direkt mit finanziellen Werten arbeiten. Das heißt, Sie beziffern jeden potenziellen Schaden mit einer Summe X in Euro. Das macht es natürlich für unsere mathematische Formel einfach. In der Praxis ist dies aber schwierig. Denn wer kann schließlich beurteilen, welchen (relativ exakten) finanziellen Schaden z. B. ein Reputationsschaden nach sich zieht?

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