Hast Du auch schon zu Pflegende mit Intertrigo versorgt? Diese Hautirritation kann jeden Menschen betreffen:
- Säuglinge und Babys, deren Po von den Ausscheidungen gereizt ist
- ältere zu Pflegende, die in den typischen Hautfalten, z. B. unter der Brust oder in den Leisten, vom Schwitzen oder dem Haut-auf-Haut-Kontakt Rötungen haben
- Jugendliche, die unter den Achseln von der Rasur gereizt sind
In der Akut- und Altenpflege sind von diesen wunden Stellen in den Hautfalten vor allem Pflegekunden betroffen, die wenig Eigenmobilität haben oder unter Übergewicht leiden. Ist der Luftkontakt der Haut nur noch eingeschränkt vorhanden, weil bei bestimmten Körperbereichen Haut direkt auf Haut liegt, ist die Hautirritation vorprogrammiert.
Prophylaktisch handeln
Als Pflegefachkraft besteht Deine Aufgabe zum einen in der Prophylaxe. Die potenzielle Intertrigogefahr bei Deinen Pflegekunden einzuschätzen und fachlich sicher zu handeln sorgt dafür, unangenehme Folgeerscheinungen zu minimieren. Zum anderen solltest Du wissen, was zu tun ist, wenn der Intertrigo bereits vorhanden sein. Du solltest also sinnvolle Maßnahmen kennen und umsetzen können.

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