Gewalt und Aggressionen, zu denen die Berufsgenossenschaften auch sexualisierte Gewalt und Belästigung zählen, kommen leider viel häufiger vor als vielen klar ist. In einer bundesweiten Studie der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) wurden Daten aus den Jahren 2018–2022 ausgewertet.
26.500 Vorfälle in allen Branchen der BGW wurden gemeldet. Die Dunkelziffer wird um ein Vielfaches höher sein. Der Trend 2023–2024: steigend. Das mag mit einer höheren Bewusstheit für das Thema und einem veränderten Meldeverhalten zusammenhängen. Gleichzeitig weisen weitere Studien darauf hin, dass das Gewaltpotenzial insgesamt in der Gesellschaft steigt.
Welche Folgen hat Gewalt?
Gewalt kann neben sichtbaren körperlichen Verletzungen psychische Reaktionen hervorrufen, die von Wut und Angst über Hilflosigkeit, Reizbarkeit und Schlafstörungen bis hin zu Depressionen reichen können. Auch Hauterkrankungen, posttraumatische Belastungsstörungen und Erkrankungen des Muskel-Skelett-Systems können auftreten.
Testen Sie jetzt „Qualität in der Pflege“ und profitieren Sie von einer maßgeschneiderte Unterstützung für Ihre Qualitätsbeauftragten!
Die professionelle Praxishilfe erleichtert die Einführung, Umsetzung und Überwachung der neuen Qualitätsstandards in der Altenpflege, damit Sie dort Leistung zeigen, wo der MD sein Augenmerk hat.