THEMENHEFT: FRAUEN UND MÄNNER – DER (KLEINE) UNTERSCHIED BEI STERBEN, TOD UND TRAUER

Sex am Lebensende – Frauen wollen noch und Männer können nicht

Was ist eigentlich Sexualität? Hierüber gibt es keine allgemeingültige Definition. Was klar gesagt werden kann, ist, dass Sexualität ein Grundbedürfnis ist und bleibt – auch im Alter und am Lebensende. […]

Michaela Funk

12.03.2025 · 2 Min Lesezeit

Was ist eigentlich Sexualität? Hierüber gibt es keine allgemeingültige Definition. Was klar gesagt werden kann, ist, dass Sexualität ein Grundbedürfnis ist und bleibt – auch im Alter und am Lebensende. Wichtig ist dabei, dass nicht nur die körperlich-funktionale Ebene allein gesehen werden darf.

Viele Bereiche gehören zur Sexualität, z. B. Kommunikation, Beziehungspflege, mentale Entspannung, Distanz zum Alltag und auch Wellness. Vor diesem Hintergrund löst sich dann auch der scheinbare Widerspruch zwischen Sterbebegleitung, Palliativversorgung und Sexualität auf. Insbesondere als nonverbale Kommunikationsform zwischen dem Betroffenen und seinem Partner hat Sexualität eine beziehungsstützende und -ausdrückende Form.

Das verändert sich im Alter

Untersuchungen zeigen klar auf, dass das Bedürfnis nach Sexualität nicht an das Alter gekoppelt ist. Eher ist die im bisherigen Leben gelebte Sexualität ausschlaggebend: War jemand in jungen Jahren sexuell aktiv, wird er es mit großer Wahrscheinlichkeit auch im Alter sein.

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