Ich als Pflegekraft

So bewältigen Sie erfolgreich die „Zoom-Fatigue“

Als „Zoom-Fatigue“ bezeichnet man das Phänomen der Erschöpfung während der Teilnahme an Videokonferenzen. Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung nimmt die Bildschirmarbeit einen immer größeren Anteil Ihrer Tätigkeit als Pflegekraft ein, […]

Bernd Hoffmann

13.02.2025 · 1 Min Lesezeit

Als „Zoom-Fatigue“ bezeichnet man das Phänomen der Erschöpfung während der Teilnahme an Videokonferenzen. Im Zuge der zunehmenden Digitalisierung nimmt die Bildschirmarbeit einen immer größeren Anteil Ihrer Tätigkeit als Pflegekraft ein, sei es bei der Dokumentation, der Teilnahme an einem Webinar, einer Online-Besprechung mit Ihrer Pflegedienstleitung zur Abstimmung der Tour für die Folgewoche oder bei der Durchführung einer Videoberatung.

Fallbeispiel: Herr Meier nimmt an einer Online-Auffrischung zu den Expertenstandards teil. Während des 3. Fortbildungsblocks bekommt er starke Kopfschmerzen. Die ständige Fixierung auf den Bildschirm und der permanente Blickkontakt zu den anderen Teilnehmern führt dazu, dass er den Inhalten kaum noch folgen kann. Er überlegt, die Kamera auszumachen – aber das  hatte  der  Dozent ausdrücklich untersagt. Einfach aus der Sitzung rausgehen geht auch nicht – es handelt sich um eine Pflichtfortbildung …

Digitale Erschöpfung

Den größten Einfluss auf die Erschöpfung hat der Bewegungsmangel: Das oftmals stundenlange Sitzen und Verharren in Nähe des Monitors tragen dazu bei, dass wir rascher erschöpfen, als wir dies z. B. bei der Teilnahme an Präsenzveranstaltungen tun. Bei virtuellen Sitzungen und Webinaren kommt noch hinzu, dass man nicht nur andere beobachtet, sondern auch selbst beobachtet wird. Die permanente gesteigerte Aufmerksamkeit sich selbst gegenüber („Sehe ich gerade vernünftig aus? Was denken andere wohl über mich, wenn ich dies oder jenes tue?“) erschöpft ebenfalls immens.

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