Stoffwechselerkrankung

So erkennen Sie Diabetes und Hautschutzrisiken frühzeitig

Stellen Sie auch häufig fest, dass Diabetiker anfälliger für Hautschädigungen sind als andere Bewohner? Hätten Sie gedacht, dass eine trockene, juckende Haut sogar auf einen beginnenden Diabetes hindeuten kann? Der […]
03.06.2026 · 3 Min Lesezeit

Stellen Sie auch häufig fest, dass Diabetiker anfälliger für Hautschädigungen sind als andere Bewohner? Hätten Sie gedacht, dass eine trockene, juckende Haut sogar auf einen beginnenden Diabetes hindeuten kann?

Der Grund hierfür ist, dass der Körper den nicht verwerteten Zucker über den Urin abgibt. Entsprechend scheidet Ihr Bewohner mehr Wasser als normal aus. Der Körper und somit auch die Haut trocknen aus, obwohl der Betroffene scheinbar genug Flüssigkeit zu sich nimmt. Nach langjährigem Diabetes ist die Haut bei vielen Menschen trocken und empfindlich. Hierdurch entstehen kleinste Verletzungen, die zu Infektionen der Haut führen. Vor allem die Haut an den Füßen ist hierfür besonders anfällig.

Gute BZ-Werte sind der beste Hautschutz

Durch die diabetesbedingten Nervenschädigungen ist die Schweiß- und Talgproduktion herabgesetzt. Auf diese Weise sind der natürliche Hautschutz und der Temperaturausgleich beeinträchtigt. Ebenso können durch Arteriosklerose die Durchblutung und somit die Versorgung der Haut gestört sein. Außerdem wird die Hornschicht der Oberhaut durch den Insulinmangel dünner, denn Insulin ist auch ein Wachstumshormon.

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